Auftakt der WohneNRW-Tage 2026: Haus & Grund Rheinland Ruhr ist mit dabei
Angesichts stark gestiegener Baukosten hat es der Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren Zeit nicht leicht. Umso bedeutsamer ist die öffentliche Wohnraumförderung des Landes: Mit verlässlichen Konditionen sorgt sie dafür, dass weiterhin gebaut und modernisiert wird. Dabei sind die geförderten Projekte höchst unterschiedlich, es profitieren Mieter und Eigentümer.
Düsseldorf. Ab heute (26. August 2026) begeht Nordrhein-Westfalen bis Freitag die WohneNRW-Tage. Mit der Aktion machen die Landesregierung und die Wohnungswirtschaft in NRW auf die hohe Bedeutung und die vielfältigen Leistungen der öffentlichen Wohnraumförderung aufmerksam. Während der Aktionstage präsentieren Bauherren und Eigentümer in ganz NRW der Öffentlichkeit ihre mit der öffentlichen Wohnraumförderung finanzierten Projekte. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte die inzwischen Tradition gewordene Aktion bereits 2020 ins Leben gerufen.
Nordrhein-Westfalen betreibt seit Jahrzehnten eine sehr aktive öffentliche Wohnraumförderung, ungeachtet der unterschiedlichsten Regierungskonstellationen, die es zwischenzeitlich gab. Allerdings ist die Bedeutung der Förderung in letzter Zeit besonders groß. „Die anhaltend hohen Baukosten und die wirtschaftlichen Unsicherheiten stellen Bauherren und Investoren weiterhin vor große Herausforderungen“, erklärt Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Ruhr die Sachlage. „Umso wichtiger ist die verlässliche öffentliche Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen.“
So hat die Förderung erreichen können, dass in den letzten zwei Jahren zahlreiche Bauprojekte realisiert werden konnten, die angesichts stark gestiegener Baukosten ohne die Förderung nicht mehr wirtschaftlich darstellbar gewesen wären. Amaya lobt anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung der WohneNRW-Tage in Viersen die Planungssicherheit, welche die öffentliche Wohnraumförderung den Investoren verschaffe. „Die aktuellen Förderzahlen belegen, dass die Programme des Landes wirken. Das veranschaulichen vor allem die Projekte der diesjährigen WohneNRW-Tage“, strich Amaya heraus.
Geförderter Wohnungsbau bietet vielfältige Lösungen
Dabei hat die öffentliche Wohnraumförderung in NRW die mit dem sozialen Wohnungsbau früherer Jahrzehnte verbundenen Klischees längst hinter sich gelassen. Heute entsteht mit den öffentlichen Mitteln vielfältiger, moderner und nachhaltiger Wohnraum zu bezahlbaren Preisen. Das wollen die WohneNRW-Tage mit einer breiten Auswahl an vorgestellten Projekten deutlich machen. So besucht Ministerin Ina Scharrenbach dieser Tage in Begleitung zahlreicher Spitzenvertreter aus der Bau- und Wohnungswirtschaft insgesamt 13 Projekte in Viersen, Krefeld, Düsseldorf, Bonn, Köln, Moers, Hattingen, Herdecke, Essen, Dortmund, Kamen, Unna und Paderborn.
Die vorgestellten Projekte zeigen die unterschiedlichsten Herausforderungen auf, zu denen die öffentliche Wohnraumförderung in NRW Antworten ermöglicht. Das reicht von der Quartierssanierung eines Hochhausviertels über studentisches Wohnen und den Bau neuer Mietwohnungen bis hin zum Mehrgenerationenwohnen. Aber auch die serielle klimaneutrale Modernisierung eines bewohnten Wohnungsbestandes und ein Pilotprojekt zum digitalen Gebäuderessourcenpass zeigen, was die öffentliche Wohnraumförderung alles leisten kann. Haus & Grund Rheinland Ruhr betont dabei einen Bereich ganz besonders.
Wohneigentumsförderung ist unverzichtbar
„Neben dem Mietwohnungsbau bleibt die Förderung von Wohneigentum unverzichtbar“, stellte Erik Uwe Amaya einen in der Öffentlichkeit nicht immer so stark beachteten Teil der öffentlichen Wohnraumförderung heraus. Amaya betonte: „Wohneigentum schafft Sicherheit, stärkt die private Altersvorsorge und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist damit auch ein wichtiger Baustein für die Stabilität unserer Demokratie. Deshalb ist es richtig, dass Nordrhein-Westfalen den Mietwohnungsbau und die Eigentumsbildung gleichermaßen unterstützt.“
Der Landesverband Haus & Grund Rheinland Ruhr bringt sich seit vielen Jahren aktiv in die Ausgestaltung der öffentlichen Wohnraumförderung ein, von der jedes Jahr zahlreiche private Bauherren und Eigentümer profitieren. Verbandsdirektor Erik Uwe Amaya ist es deshalb dieser Tage wie in jedem Jahr wichtig, die WohneNRW-Tage persönlich zu begleiten. Informationen rund um die WohneNRW-Tage hat das NRW-Bauministerium hier zusammengestellt.
Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Ruhr verfasst.
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